Wege der Ausleitung
Es gibt verschiedene Methoden der Ausleitung von Quecksilber aus dem menschlichen Körper. Die Ansätze hierzu sind grundsätzlich sehr verschieden, ebenso auch die möglichen Erfolge. Diese Seite soll nur einen Überblick geben. Einzelheiten sind mit dem behandelnden Arzt, Heilpraktiker abzusprechen. Mögliche Methoden der Quecksilberausleitung sind:
Orthomolekulartherapie
Diese nur grob wirkende Methode arbeitet nach dem Prinzip der Orthomolekular-Therapie. Sie hilft, die bei der Amalgamsanierung entstehende, zusätzliche Quecksilberbelastung wirkungsvoll anzugehen. Man versucht sich zu Nutze zu machen, daß sich Quecksilber mit Selen zu Quecksilberselenit verbindet und dadurch das freie Quecksilber somit in eine ungiftige Form überführt wird. Da Selen bei Amalgampatienten häufig vermindert ist, will man durch Zuführung von Selen mit Tabletten oder in flüssiger Form diesen Effekt zu verstärken. Nicht nur Selen sondern auch z.B. Zink bindet sich gerne an Quecksilber und ist daher bei Amalgampatienten ebenfalls häufig vermindert. Eine zusätzliche Zinkgabe ist daher sinnvoll. Sinnvoll ist auch die Gabe von Magnesium, Vitamin A, C und E, da diese die Wirkung der freien Radikale vermindern. Um die Resorption von verschlucktem Quecksilber einzuschränken, hilft es auch während dieser Zeit der Amalgamentfernung vermehrt Milch zu trinken.
Chelatbildner In der Öffentlichkeit wohl am bekanntesten ist die Ausleitung von Quecksilber durch sogenannte Chelatbildner wie DMPS (2,3-Dimercapto-1-propansulfonsäure) oder DMSA (meso-2,3dimercapto-Bernsteinsäure). Hierbei werden Schwermetalle (Vorsicht: Nicht nur Quecksilber sondern alle Schwermetalle) in Form stabiler Komplexe gebunden und über die Niere ausgeschieden. Dabei kann man die ausgeschiedene Quecksilbermenge im Urin messen. Über einen Mobilisationstest wird zunächst die Quecksilbernelastung gemessen und dann das Medikament über einen bestimmten Zeitraum genommen. Die erfolgreiche Sanierung wird dann wieder durch einen Mobilisationstest bestätigt. Handelsübliche Präparate sind beispielsweise Dimaval, Mercuval oder Unithiol. Diese Methode ist aber im Gegensatz zur Orthomolekulartherapie nicht ganz unproblematisch. Neben dem gewünschten Effekt der Quecksilberausscheidung entfernt DMPS u.a. auch die Metalle Zink und Kupfer. Zum anderen hinterläßt auch DMPS und DMSA eine Belastung, die mit der Elektroakkupunktur nach Dr. Voll (EAV) nachweisbar ist. Ferner bestehen aufgrund der arzneirechtlichen Zulassung Einschränkungen usw. Diese Mittel sollten daher nur unter ärztlicher Aufsicht nach ärztlicher Indikation eingesetzt werden.
Bioresonanztherapie Das Konzept der Bioresonanztherapie basiert darauf, daß jeder Stoff- bedingt durch seinen atomaren Aufbau ein charakteristisches elektromagnetisches Wellenspektrum aussendet, das sich wegen seiner geringen Energie aber unseren Meßmethoden (bisher) entzieht. Diese elektromagnetischen Wellen lassen sich elektrotechnisch allerdings genauso behandeln wie meßbare Wellen. Man kann sie somit verstärken, abschwächen und anderweitig verändern. Man kann darüber hinaus durch geeignete Filter-Verfahren auch gewünschte harmonische und unerwünschte disharmonische Wellen trennen, was allerdings ein gut gehütetes Geheimnis der jeweiligen Hersteller der Bioresonanz-Geräte ist.
Homöopathie Hier gibt es mehrere Ansätze, z.B.die Gabe homöopathischer Mittel wie Mercurius oder potenziertem Silberamalgam als Grundlage eines homöopatischen Therapiekonzeptes. Homöopathie und Eigenblut bzw. Elektroakkupunktur nach Voll, etc. |