| Nahrungs- und Genussmittel nicht immer Ursache für gelbe Zähne Tee, Kaffee, Zigaretten und Rotwein können auf Dauer Spuren an unseren Zähnen hinterlassen. Mit einer professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt und Intensivreinigungspasten kann man diese oberflächlichen Verfärbungen meist wieder entfernen. Doch nicht immer sind Nahrungs- und Genussmittel Schuld an einer Farbveränderung: Auch der Verlust von Zahnschmelz lässt Zähne gelblicher erscheinen.
Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz unseres Körpers. Doch auch er nutzt sich im Laufe unseres Lebens ab. Saure Lebensmittel und Getränke, harte Zahnbürsten oder eine falsche Putztechnik können diese Entwicklung beschleunigen. Altersbedingt kommt es mit den Jahren deshalb zu einem Abtrag von Zahnschmelz. Dieser Prozess ist irreversibel, denn Zahnschmelz "wächst" nicht mehr nach. Wenn die Schmelzschicht dünner wird, scheint das darunter liegende gelblichere Dentin durch. Darum erscheinen die Zähne eines 80-Jährigen dunkler als die einer 20-Jährigen.
"Wem eine Farbveränderung an seinen Zähnen auffällt, der sollte in jedem Fall den Zahnarzt konsultieren, um den Ursachen auf den Grund zu gehen" rät Dr. Burkhard Selent, elmex Forschung. "Ein Homebleaching würde bei einer Verfärbung durch Schmelzverlust die Situation nicht verbessern. Im Gegenteil, freiliegende Zahnhälse könnten empfindlich auf selbst verordnetes Bleaching reagieren." Um ein zu rasches Fortschreiten des Schmelzverlustes zu verhindern, sollten die Zähne mit wenig abrasiven Zahnpasten gereinigt werden, also solchen mit besonders sanften Putzkörpern. Zudem ist es wichtig, die richtige Zahnbürste zu wählen und die Putztechnik zu überprüfen. Denn wer mit zu harten Bürsten "schrubbt", riskiert nicht nur Schäden am Zahnschmelz, sondern auch am Zahnfleisch. Schmerzempfindliche Zähne, freiliegende Zahnhälse und Zahnhalskaries können die Folgen sein. [ ©: http://www.gaba-dent.de/]
Gesundheitsfonds - Was Ulla Schmidt bislang verschwiegen hat
Der Countdown läuft. In wenigen Wochen nimmt der Gesundheitsfonds seine Arbeit auf. Versicherten beschert er massive Belastungen – auch jenseits steigender Beiträge. Zehn unbequeme Wahrheiten.
Sie würde es niemals zugeben. Doch aus Sicht von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hätte die globale Finanzkrise zu keinem günstigeren Zeitpunkt beginnen können. Während die Öffentlichkeit seit Wochen voll Furcht die internationalen Börsen beäugt und der Finanzminister Milliardensummen an taumelnde Banken verteilt, zieht Ulla Schmidt abseits des täglichen Krisengetöses die Fäden für die bislang wohl einschneidendste Reform des deutschen Gesundheitswesens: die Einführung des Gesundheitsfonds.
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Kein Schwarzer Tee für Schwangere! Schwangere sollten möglichst auf Schwarztee, Kaffee, Cola und Schokolade verzichten. Ärzte, die ihnen dazu raten, können sich auf die Empfehlung britischer Forscher berufen, die herausgefunden haben: je höher der Koffein-Konsum, um so geringer das Geburtsgewicht des Babys.
Koffein verzögere das Wachstum des Fetus ebenso stark wie Alkohol, warnen die Forscher aus Leicester (BMJ 337, 2008, a2332). Das gilt für alle drei Trimester: Es gibt kein Zeitfenster, in dem Koffein sich weniger schädlich auswirken würde. Ebenso wenig lässt sich eine Koffein-Menge definieren, die harmlos wäre, woraus sich schließen lässt, dass völliger Verzicht am besten ist.
Ein paar Zahlen: Mehr als 200 mg Koffein täglich reduzieren das Geburtsgewicht um 60 bis 70 g. Dabei besteht zwischen Koffein und verringertem Gewicht eine lineare Dosis-Wirkungs-Beziehung. Im Vergleich zu einer Aufnahme von weniger als 100 mg täglich ist das Risiko bei 100 bis 200 mg um 20 Prozent erhöht, bei 200 bis 300 mg um 50 Prozent. Dem Kind besonders abträglich ist Koffein bei Müttern, die das Alkaloid durch erhöhte Aktivität von Cytochrom P450 rasch umsetzen, wie die Wissenschaftler durch Messung der Clearance-Raten feststellten.
Für ihre Studie haben sie bei rund 2600 Schwangeren die Koffein-Aufnahme retrospektiv vier Wochen vor der Konzeption und prospektiv bis zur Geburt bestimmt. Durchschnittlich betrug die Menge während der Schwangerschaft rund 160 mg am Tag. Dabei schränkten die Frauen ihren Konsum von zuvor über 200 mg im ersten Trimenon um 100 mg ein, hielten dieses Niveau im zweiten, stockten im dritten aber wieder etwas auf. 62 Prozent des Koffeins nahmen sie mit Tee zu sich, 14 Prozent mit Kaffee, 12 Prozent mit Cola und acht Prozent mit Schokolade.
Das Stimulanz sei der von Schwangeren am meisten konsumierte Fremdstoff, erläutern die Autoren. Es wird rasch resorbiert und gelangt frei in den Kreislauf des Kindes. Einer Studie zufolge reduziert die Aufnahme von 200 mg den Blutfluss im intervillösen Raum der Placenta um ein Viertel.
Übrigens: Bei Raucherinnen war das Risiko einer Wachstumsverzögerung des Fetus doppelt so hoch wie bei Nichtraucherinnen: Ihre Babys wogen im Schnitt 180 g weniger.
Koffein-Gehalt einiger Genussmittel
Koffein ist die am häufigsten konsumierte pharmakologisch aktive Substanz. Eine Tasse Kaffee enthält 30 bis 100 mg, ein Espresso etwa 40 mg, eine Tasse Schwarztee bis 50 mg. 100 g Teeblätter enthalten mehr Koffein als die gleiche Menge gerösteter Kaffeebohnen. Eine Tafel Vollmilchschokolade hat etwa 15 mg, Bitterschokolade bis zu 90 mg. Koffein gelangt innerhalb von 45 Minuten und nahezu vollständig über den Magen-Darm-Trakt ins Blut. (ars) [ ©: Ärztezeitung ]
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