Home  |   Kontakt  |   Impressum  |   Anfahrt  |   Notfall

Medizin News 10-2007

 
 
 
Praxis
 
Amalgam
 
Zahnarztangst
 
Kraftvoll zubeissen
 
Prophylaxe
 
Implantate
 
Zahnästhetik
 
Zahnersatz
 
Laser / fortschrittl. Zahnmedizin
 
Curriculum Vitae
 
Mitgliedschaft in Verbänden
 
Notfall
 
News Medizin
 

 •

Medizin News 01-2007
 

 •

Medizin News 02-2007
 

 •

Medizin News 03-2007
 

 •

Medizin News 07-2007
 

 •

Medizin News 08-2007
 

 •

Medizin News 10-2007
 

 •

Medizin News 11-2007
 

 •

Medizin News 12-2007
 

 •

Medizin News 01-2008
 

 •

Medizin News 02-2008
 

 •

Medizin News 03-2008
 

 •

Medizin News 04-2008
 

 •

Medizin News 05-2008
 

 •

Medizin News 06-2008
 

 •

Medizin News 07-2008
 

 •

Medizin News 08-2008
 

 •

Medizin News 09-2008
 

 •

Medizin News 10-2008
 

 •

Medizin News 11-2008
 

 •

Medizin News 12-2008
 

 •

Medizin News 01-2009
 

 •

Medizin News 02-2009
 

 •

Medizin News 03-2009
 

 •

Medizin News 04-2009
 

 •

Medizin News 05-2009
 

 •

Medizin News 06-2009
 

 •

Medizin News 07-2009
 

 •

Medizin News 08-2009
 

 •

Medizin News 09-2009
 

 •

Medizin News 10-2009
 

 •

Medizin News 11-2009
 

 •

Medizin News 12-2009
 

 •

Medizin News 01-2010
 

 •

Medizin News 02-2010
 

 •

Medizin News 03-2010
 

 •

Medizin News 04-2010
 

 •

Medizin News 05-2010
 

 •

Medizin News 06-2010
 

 •

Medizin News 07-2010
 
News Patienten
 
Interessante Links

 
Reichsstraße 16
66111 Saarbrücken
Telefon 0681 33112

Zahnfleischerkrankungen auf dem Vormarsch   (Quelle: www.ziis.de)

Trotz starken Kariesrückgangs in Deutschland besteht nach wie vor Handlungsbedarf: Parodontale Erkrankungen ("Parodontose") haben erheblich zugenommen.
Über 70 % der Erwachsenen leiden unter Parodontalerkrankungen, also Entzündungen des Zahnfleischs oder des Zahnhalteapparates. Dies ist ein Ergebnis der vierten Deutschen Mundgesundheitsstudie, die das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) im Jahr 2005 durchgeführt hat. Dabei wurden 4.631 Bundesbürger aus vier Altersgruppen zum Zustand ihrer Zähne befragt und zahnmedizinisch untersucht. Als Fortsetzungsstudie zur dritten Deutschen Mundgesundheitsstudie zeigt sie die Entwicklung der Mundgesundheit in Deutschland seit 1997.

Intensive Prophylaxe und gute zahnärztliche Versorgung führten zu einem starken Kariesrückgang in Deutschland. Aber Zähne, die länger erhalten bleiben, zeigen ein erhöhtes Parodontitisrisiko. Insbesondere bei Erwachsenen und Senioren haben Parodontalerkrankungen wie Gingivitis (Entzündung des Zahnfleischs) und Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) erheblich zugenommen. 53 % der Erwachsenen weisen mittelschwere und 21 % schwere Erkrankungen auf. Ein ähnliches Bild liefert die Häufigkeit der Parodontalerkrankungen bei Senioren: Hier sind 48 % von einer mittelschweren und 40 % von einer schweren Form betroffen.

Parodontalerkrankungen sind die häufigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnose von großer Bedeutung. Im Rahmen einer Basisuntersuchung erhebt der Zahnarzt unterschiedliche Parameter wie den Plaque-Index, den Blutungs-Index und den Parodontalen Screening Index (PSI). Dieser liefert erste Informationen über den Schweregrad der Erkrankung und den Behandlungsbedarf. Daraufhin können gezielte Behandlungsstrategien erfolgen.

"Zusätzliche Therapiemaßnahmen bei Gingivitis und Parodontitis können nur dann erfolgreich sein, wenn sichergestellt ist, dass Patienten eine optimale häusliche Mundhygiene durchführen", erklärt Dr. Ruth Hinrichs, meridol Forschung. "Hier liegt es beim Zahnarzt, die Patienten zu einer besseren Mitarbeit bei der Vorbeugung und Behandlung dieser Erkrankungen zu bewegen." Sie benötigen eine problemorientierte Lösung, die dem gereizten und entzündeten Zahnfleisch Rechnung trägt, zum anderen aber auch die täglichen Mundhygiene-Gewohnheiten berücksichtigt und fördert. Besonders empfehlenswert für die Langzeitanwendung ist die Wirkstoffkombination Aminfluorid/Zinnfluorid. Ferner sollte eine tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume erfolgen. Neben der häuslichen Mundhygiene sollen Gingivitis- und Parodontitis-Patienten sich regelmäßig in der Zahnarztpraxis untersuchen lassen, um Karies, Gingivitis und neuen Infektionen von Zahnfleischtaschen vorzubeugen.

Tipp:

Wie gesund ist Ihr Zahnfleisch? Machen Sie den Selbsttest:
www.zahngesundheit-aktuell.de/Zahnfleischtest

[ gekürzt nach einer PM der GABA GmbH 






Wie viel Obst und Gemüse braucht der Mensch?     (Quelle: www.ziis.de)

Haben Sie heute schon Obst oder Gemüse gegessen? Falls nicht, dann sollten Sie es so bald wie möglich nachholen. Denn mit jeder zusätzlichen Portion am Tag kann man sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um vier Prozent senken. Wie Experten auf einer Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) am 27. und 28. September in Bonn erläuterten, findet in der gesundheitlichen Bewertung von Obst und Gemüse derzeit allerdings ein Perspektivenwechsel statt. Der seit den 1990er Jahren aufgrund von Langzeitstudien propagierte Schutzeffekt gegen Krebs ist heute kaum noch nachweisbar. In aktuellen Untersuchungen zeigt sich dagegen vermehrt eine vorbeugende Wirkungen gegenüber Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Forscher führen die neue Sichtweise unter anderem auf veränderte Ernährungsgewohnheiten zurück: Die Kampagnen zeigen Wirkung, die Deutschen essen jetzt mehr Obst und Gemüse als früher. Das krebsvorbeugende Potenzial scheint bereits mit ein bis zwei Portionen am Tag weitgehend ausgeschöpft zu sein. Nur bei einigen wenigen Krebsarten, vor allem der Lunge und des oberen Verdauungstraktes, lässt sich die präventive Wirkung durch höhere Mengen an Obst und Gemüse verstärken.
Sehr viel klarer ist die Datenlage dagegen bei koronaren Herzerkrankungen, Schlaganfällen und Bluthochdruck-Krankheiten, die für 30 Prozent aller Todesfälle in Deutschland verantwortlich sind. Hier zeigen sich deutliche vorbeugende Effekte, die mathematisch betrachtet sogar linear sind. Das bedeutet: Viel hilft viel. Die Frage, wie viel Obst und Gemüse der Mensch braucht, ist deshalb einfach zu beantworten: Mehr! Und wann essen Sie Ihre nächste Portion Obst oder Gemüse?

[ ©:  PM der aid ; Dr. Maike Groeneveld ]

 
  Kontakt | Haftungsausschluss | Datenschutz | Seiten Index | Impressum |  

Google  BlinkList  del.icio.us  Digg  Furl  ma.gnolia  reddit  Simpy  Spurl  Mister Wong  Linkarena